Start der Allergiesaison: und was jetzt hilft
Pollenallergie – Ursachen, Symptome & was hilft
Wenn im Frühling die Natur erwacht und die Pflanzen zu blühen beginnen, freuen sich viele Menschen – Allergiker:innen hingegen eher nicht.
Eine Pollenallergie, auch bekannt als Heuschnupfen oder allergische Rhinitis, ist eine allergische Reaktion des Immunsystems auf Pollen, die durch die Luft eingeatmet werden und dort eine überschießende Abwehrreaktion auslösen.
Was ist eine Pollenallergie?
Bei Menschen mit Pollenallergie stuft das Immunsystem bestimmte Proteine aus Pollen fälschlicherweise als gefährlich ein. Schon kleinste Mengen dieser Eiweißstoffe aktivieren die Abwehr, was zu Entzündungen in den Atemwegen und an den Augen führt.
Typische Symptome sind:
- Niesen und laufende oder verstopfte Nase
- Juckreiz in Nase, Augen und Rachen
- Tränende, gerötete Augen
- Druckgefühl in den Nasennebenhöhlen
- Müdigkeit und Konzentrationsprobleme
- In schweren Fällen kann sich daraus allergisches Asthma entwickeln.
Gibt es heute mehr Allergiker als früher? Warum?
Studien und Umfragen zeigen, dass Pollenallergien in der Bevölkerung zunehmen. Weltweit liegt die Rate der Betroffenen zwischen etwa 12 % und 40 %, je nach Region und Altersgruppe. In Österreich gaben bei einer aktuellen Umfrage ca. 36 % der Befragten an, in der letzten Zeit Symptome einer Pollenallergie gespürt zu haben – 11 % sogar regelmäßig.
Warum der Anstieg? Mehrere Faktoren spielen eine Rolle:
- Klimawandel: Wärmere Temperaturen verlängern die Vegetationszeit und damit die Pollenflugzeiten. Studien zeigen, dass die Pollensaison früher beginnt, länger dauert und die Belastung höher ist als noch vor einigen Jahrzehnten.
- Umweltverschmutzung: Feinstaub und andere Schadstoffe können Pollen allergener machen und die Schleimhäute reizbarer.
- Hygiene-Hypothese: Weniger frühkindlicher Kontakt mit Mikroben und Parasiten kann dazu führen, dass das Immunsystem „überempfindlicher“ reagiert.
- Genetische Prädisposition: Kinder von allergischen Eltern haben ein erhöhtes Risiko, selbst eine Allergie zu entwickeln.
Wann beginnt die Pollensaison und welche Pollen sind besonders stark?
Die meisten Menschen spüren allergische Symptome im Frühling und Sommer, wenn Bäume, Gräser und Kräuter blühen. Einige Forschungsergebnisse zeigen, dass die Pollensaison in den letzten vergangenen Jahren früher begonnen hat , oft schon im späten Winter oder sehr frühen Frühling.
2026 ist durch einen kalten Jahresbeginn ein eher später Start der Pollensaison mit Mitte Februar
Besonders problematisch sind:
- Baumpollen (z. B. Birke, Hasel, Erle) – Frühjahrszeit
- Gräserpollen – mind. Mai bis Juli (größte Belastung in vielen Regionen)
- Unkrautpollen, insbesondere Ragweed (Ambrosia) – Spätsommer bis Herbst; gilt als besonders stark allergen.
Was kann man tun? – Therapie & Unterstützung
🌿 Allergene vermeiden und Prävention
- Pollenvorhersagen nutzen und Aktivitäten im Freien an Tagen mit hoher Belastung reduzieren
- Fenster zu den Hauptflugzeiten geschlossen halten
- Sonnenbrille tragen und Kleidung wechseln nach einem Aufenthalt im Freien
- Pollenschutzgitter und Luftfilter verwenden
💉 Langfristige Therapie: Hyposensibilisierung
Bei moderaten bis starken Allergien kann eine spezifische Immuntherapie (Hyposensibilisierung) helfen, das Immunsystem langfristig an das Allergen zu gewöhnen und die Symptome zu reduzieren.
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Beitrag von: Mag. Gisela Scharler, Klosterneuburg
Quellen: www.allergie.at, www.spectra.at, www.cna.go.cn, the guardian